Doodle Dienstag #005: Hands up!

Hände zu zeichnen, kann ganz schön schwierig sein…darum waren sie Übungsgegenstand meiner letzten Doodels. 🙂

Sophia-Fendel-Hand-SkizzeKennt ihr das? Ihr habt eine richtig tolle Idee für eine Illustration im Kopf und freut euch schon darauf, sie umzusetzen. Und dann fällt euch ein, dass es doch kein so schlauer Einfall war, ausgerechnet einen indische Gottheit mit vier Armen zeichnen zu wollen. Denn vier Arme bedeuten eben auch vier Hände…herrjeh!

So ging es mir vor ein paar Jahren, als ich unbedingt die indische Göttin Lakshmi zeichnen wollte. Mythen und Sagen aus aller Welt faszinieren mich sehr und da der Hinduismus ja geradezu vor Gottheiten, Geistern und Dämonen wimmelt, musste ich wenigstens eine Gottheit davon mal umsetzen. Und es musste eben unbedingt Lakshmi sein, weil ich ihre Hintergrundgeschichte spannend fand. Da half also nix, um die Hände kam ich nicht drumherum. 😛

Das Motiv hat mir echt sehr viel Freude gemacht, aber die Hände…puh. Hände fielen mir im Allgemeinen noch nie sehr leicht – irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass sie mir nicht so recht gelingen wollen.

In meinen Gedanken bezeichne ich meine selbstgezeichneten Hände gern als Marsmonster, die wohl gerade frisch gelandet sein müssen. Denn je mehr man sich darauf konzentriert, wie Hände und anderes eigentlich so aussehen, desto ulkiger kommen einem diese Körperpartien vor. Ganz so, wie es mit dem mehrfachen Wiederholen eines bestimmten Wortes ist. Eigentlich schon lustig, was bei der Evolution so für Dinge enstehen, oder?

Aber ich bin ja irgendwie auch froh, dass es so ist, wie es ist. Ich bin nicht sicher, wie es sich so zeichnen lassen würde, wenn man wortwörtlich Flossen hätte…oder Tentakeln!

Und darum muss ich die Gunst der Stunde nutzen und das Hände zeichnen üben, wo ich doch selbst schon mal welche habe. :>

 

 

 

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